HQ-Wiki

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HQ-Wiki ist eine Sammlung von Material rund um das Spiel Heroquest. Der Begriff ist in Anlehnung an die bekannte Online-Enzyklopädie Wikipedia entstanden und setzt sich aus HQ (Abkürzung für HeroQuest) und Wiki (einer größtenteils serverseitigen Software, mit der jeder angemeldete Nutzer im Browser Artikel ändern oder neu anlegen kann) zusammen.

Das im März 2007 von Psyborg gegründete Projekt möchte die umfangreichste Sammlung von HQ-Inhalten in Deutschland werden.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

Ausgehend vom HQ-Forum von Flint bekam Psyborg die Aufgabe übertragen, einen FAQ-Bereich einzuführen und zu betreuen. Dieser sollte immer wiederkehrende Fragen sowohl von neuen alsauch von erfahrenen HQ-Spielern beantworten. Eine erste Seite mit ausführlichen Erklärungen zu Fallen entstand. Als nächstes Thema hatten die Forenteilnehmer "Monster und deren Eigenschaften" gewählt, was allerdings nie erscheinen sollte.

Psyborg, der aus beruflichen Gründen zunächst nicht mehr an der Erweiterung der FAQ arbeitete, entdeckte im März 2007, daß die technische Realisierung eines eigenen Wikis ein Kinderspiel ist, wenn man bereits über Webspace mit PHP und mySQL verfügt. Da die Bereitstellung von HQ-Inhalten viele Ideen und Zeit benötigt, schien ein Wiki die ideale Lösung zu sein, um das gesamte HQ-Wissen der Community zusammenzutragen.

Auf dem HQ-Treffen im Mai 2007 wurde das Wiki den Teilnehmern vorgestellt, wenig später auch im Forum.

[bearbeiten] Organisation

[bearbeiten] Funktionsweise

HQ-Wiki ist ein Wiki, das heißt eine Website, bei der jeder Benutzer nach einer Anmeldung Autor werden, Beiträge schreiben und bestehende Texte ändern kann. Eine Redaktion im engeren Sinne gibt es nicht, das Prinzip basiert vielmehr auf der Annahme, dass sich die Benutzer gegenseitig kontrollieren und korrigieren.

Der Inhalt ist als Hypertext organisiert. Querverweise und Formatierungsanweisungen geben die Autoren in einer einfachen Syntax ein. So wandelt die Software in eckige Klammern gesetzte Begriffe ([[Beispiel]]) automatisch in einen Link auf den betreffenden Artikel um. Existiert dieser noch nicht, erscheint der Link in rot und beim Anklicken öffnet sich ein Eingabefeld, in dem der Leser einen neuen Artikel verfassen kann. Diese einfache Verlinkungsmöglichkeit hat dafür gesorgt, dass die Artikel der Wikipedia wesentlich dichter miteinander vernetzt sind als die der herkömmlichen digitalen Enzyklopädien.

Neben den im Kontext angebrachten Hyperlinks auf andere Artikel existieren noch weitere Navigationsmöglichkeiten wie Kategorien oder der alphabetische Index, die jedoch eine untergeordnete Rolle spielen.

[bearbeiten] Prinzipien

Der vorgegebene Rahmen für die Autoren ist sehr weit gefasst. Die Initiatoren haben nur sehr wenige Richtlinien aufgestellt, die als unumstößlich gelten.

Dazu zählt als erster Grundsatz, dass das HQ-Wiki thematisch auf Heroquest festgelegt ist. Welche Themen aufgenommen werden und in welcher Form, entscheidet die Community in einem offenen Redaktionsprozess. Abgesehen von groben Leitlinien, die das HQ-Wiki von anderen Werktypen wie Wörterbuch, Datenbank, Link- oder Zitatsammlung abgrenzen, gibt es keine allgemeinen Kriterienkataloge. Im Zweifel wird über den Einzelfall diskutiert. Empfindet ein Benutzer ein Thema als ungeeignet oder einen Artikel als dem Thema nicht angemessen, kann er einen so genannten Löschantrag stellen, der darauffolgend von jedem Interessenten diskutiert werden kann.

Die Autoren willigen mit dem Speichern darin ein, ihre Beiträge unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GFDL) zu veröffentlichen. Diese Lizenz erlaubt es anderen, die Inhalte nach Belieben zu ändern und auch zu verbreiten, sofern die Bedingungen der Lizenz eingehalten werden und die Inhalte wieder unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden. Die Lizenz macht es damit unmöglich, HQ-Wiki-Artikel und auf diesen basierende Texte unter Berufung auf das Urheberrecht exklusiv zu verwerten (Copyleft-Prinzip).

Als Verhaltensvorschrift wird in einer der Usenet-Netiquette nachempfundenen "Wikiquette" von Mitarbeitern gefordert, ihre Mitautoren zu respektieren und niemanden in Diskussionen zu beleidigen oder persönlich anzugreifen.

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